Ukrainische Delegation schildert Situation in Brody

Brodys Bürgermeister Beley informierte bei einem Pressegespräch über die derzeitige Lage und bedankt sich für die Unterstützung

1. Bürgermeister Heilinglechner hatte am Samstag, den 30.09.2023 den Stadtrat und Pressevertreter zum Gespräch eingeladen. Zwei Stunden informierten die sieben Mitglieder der ukrainischen Delegation aus Brody den Wolfratshauser Stadtrat und die Öffentlichkeit über die derzeitige Situation in ihrer Heimat. Die westukrainische Stadt Brody und Wolfratshausen verbindet seit 2009 eine Städtefreundschaft.
Brodys Bürgermeister, Anatoliy Beley, schilderte eindringlich die Situation in der Ukraine und vor Ort in Brody. Durch die Lage im Westen der Ukraine sei die Stadt bislang nur sechsmal Ziel von Raketen gewesen. Die ersten drei Raketenbeschüsse ereignten sich bereits nach Kriegsbeginn am 24.02.2023. In Brody gibt es einen Militärflughafen, der zu Beginn des Krieges beschossen wurde. „
 
„Ich bin stolz auf unsere Freundschaft mit Wolfratshausen. Freundschaften wie diese sind die Grundlage für die Zusammenarbeit der Staaten,“ so Bürgermeister Beley.
Wir wollen alle in einem freien und demokratischen Staat leben, der sich entwickeln kann.“
„Wir danken für die Hilfe der Deutschen. Sie haben ihr Herz und ihre Häuser für unsere Geflüchteten geöffnet“,
Die stellvertretende Bürgermeisterin Irina Oleha informierte über die Situation der Kinder in Brody.
 
 
Stadtrat Fritz Meixner fragte nach den Kindern, die nach Russland verschleppt wurden. Der Stadtratssekretär Ruslan Schyschka antwortete, dass nicht alle Kinderheime und Kindereinrichtungen im Osten des Landes frühzeitig evakuierte werden konnten. Nach der Besatzung seien Kinder, die zurückblieben, nach Russland verbracht worden und würden dort zur Adoption angeboten. 
 
 

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